Spielregeln für die Auto-Tour mit Kids

Auf der Fahrt in den Sommerurlaub sind regelmäßige Pausen wichtig. Foto: ProMotor.
Auf der Urlaubsreise brauchen die Kids auf der Rückbank Ablenkung. Foto: ProMotor/T. Volz.

Felix haut Lara, Amadeus nickt nur mit Yakari ein, und Sarah-Amalia plärrt ohne Nuckel im  Schnütchen. Viele Kilometer unter sengender Hitze und im Stau können die Reise mit Kindern im Auto zu einer Herausforderung machen. Abhilfe schaffen sechs Regeln für gute Laune auf den Rück- und Vordersitzen.

1. Sicher und komfortabel reisen

Dass der Nachwuchs unter 150 Zentimetern Körpergröße oder zwölf Jahren im richtigen Kindersitz mitreist, ist sonnenklar. Weil die Tour aber oft stundenlag dauert, sollte der auch komfortabel sein: gut ausgepolstert und zum Schlafen geeignet.

Wenn dann noch das Lieblingskissen oder Kuscheltier mitreist, wird aus Heimweh schnell Reiselust. Gegen die gleißende Sonne helfen Sonnenschutz an den Scheiben, gegen Hitze feuchte Tücher.

2. Den richtigen Reisezeitpunkt finden

Wer mit Säuglingen und Kleinkindern verbandelt ist, kennt das Szenario: Die Winzlinge brauchen feste Schlaf- und Esszeiten. Darum herum sollten Eltern, Großeltern oder Freunde die Reise planen. Warum also nicht die Nacht durchfahren ohne Gluthitze und volle Autobahnen?

Keine schlechte Idee, allerdings nicht am Abend des letzten Arbeitstages. Und auch einen Tag später fallen Fahrer und Beifahrer in der Nacht schnell in ein Konditionstief. Hier helfen bei den geringsten Anzeichen von Müdigkeit Pausen. Generell günstig sind Tage und Tageszeiten, an denen nicht alle in die Ferien starten

3. Regelmäßig Pausen einlegen

Spätestens nach einer Stunde haben die Kleinen kein Sitzfleisch mehr. Sie brauchen Bewegung. Raststätten und mittlerweile viele Autohöfe bieten Kinderspielplätze. Ein Ball oder das gute alte Federballspiel tun es aber auch.

Und warum nicht mal den Abstecher zum Saurierpark einplanen? Clever, wenn die kleinen Beifahrer vorher ein Mitspracherecht bekommen. Unterm Strich sollten nicht mehr als 500 Kilometer am Tag unter die Räder genommen werden.

4. Proviant mitnehmen

Die Regel: Vor der Fahrt nicht üppig, aber eine Kleinigkeit essen, während der Fahrt geschnittenes Obst, Zwieback oder fettarme Kekse. Das belastet den Kreislauf weniger. An Bord gehören ausreichend Wasser, Tee oder Obstsäfte aus einer wiederverschließbaren Flasche.

5. Mit Spielen bei Laune halten

Tablet, Spielekonsole, Smartphone, Kopfhörer – das Board-Entertainment sichert ruhige Stunden. Sind die Kids darüber eingenickt, das Spielzeug schnellstmöglich sicherstellen. Sonst schießt es beim nächsten Bremsen ungesichert durchs Auto.

Vor allem die Kleinen wollen bespaßt werden. Wie wäre es mit den altbewährten Spielen der Eltern und Großeltern: Nummernschilder-Raten, Satzschlange, Stadt-Land-Fluss, „Ich sehe was, was du nicht siehst“? Kinder suchen das Zusammensein – und darum geht es doch im Familienurlaub, oder?

6. Auf Übelkeit vorbereitet sein

Entweder verträgt der kleine Magen das Essen nicht oder den steten Blick durch die Seitenscheiben in die Landschaft. Auch darauf sollten sich Eltern einstellen – mit Spuckbeuteln, Ablenkung und dem Kindersitz in der Mitte der Rückbank mit Sicht durch die Frontscheibe.